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Handelsschule

Die dreijährige Handelsschule - solide kaufmännische Ausbildung mit guten Berufschancen.

Die Handelsschule wird derzeit nach dem Lehrplan 2003 unterrichtet.

 

Handelsschule
Bildungsziel

Die Handelsschule vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung, die zur Berufsausübung in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung befähigen. Die Ausbildung an der Handelsschule wird durch die Abschlussprüfung beendet.

Der Absolvent einer Handelsschule soll über die zur Erfüllung der an ihn gestellten Aufgaben erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen verfügen. Er soll auf seine Rolle als Arbeitnehmer bzw. Unternehmer und als Konsument vorbereitet sein; insbesondere soll er

  • die durch Gesetz, Norm oder Usancen festgelegten Erfordernisse der Berufspraxis kennen und beachten,
  • die in den Unternehmungen zur Lösung kaufmännischer Problemstellungen eingesetzten Anlagen und sonstigen Hilfsmittel sicher bedienen können,
  • die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen beschaffen können,
  • Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden können,
  • Schlüsselqualifikationen entwickeln, wie zum logischen, kreativen und vernetzten Denken, aber auch zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbständig und im Team sowie zum verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte imstande sein,
  • zur Kommunikation in der Muttersprache und in der erlernten Fremdsprache fähig sein,
  • zur Zusammenarbeit bereit und fähig sein,
  • die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen erkennen,
  • für den Umweltschutz und den Konsumentenschutz eintreten und
  • Neues mit Interesse verfolgen und aufnehmen, mit Selbstvertrauen an die Arbeit herangehen und an seiner eigenen Arbeit und Leistung Freude empfinden.

Der Absolvent soll weiters

  • die Wirtschaft als Teil der Gesellschaft und Kultur verstehen,
  • Interesse am öffentlichen Geschehen und am österreichischen Kulturleben zeigen,
  • für Frieden, Freiheit, für die Verteidigung seiner Heimat und die demokratischen Prinzipien eintreten,
  • die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten in ihren historischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten kennenlernen,
  • die Bedeutung der Zusammenarbeit der Staaten der Europäischen Union mit anderen Staaten Europas und der übrigen Welt erkennen,
  • im Sinne einer interkulturellen Bildung Verständnis und Achtung für andere und deren Arbeit und Standpunkte aufbringen,
  • als verantwortungsbewußter Mensch die Folgen seines eigenen Verhaltens und des Verhaltens anderer für die Gesellschaft überblicken und sich ein selbständiges Urteil bilden können sowie
  • die Notwendigkeit der eigenen Weiterbildung erkennen, um den Anforderungen einer sich ständig ändernden Berufs- und Arbeitswelt entsprechen zu können.

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Lehrplan Handelsschule 2003 - Stundentafel


A.

Pflichtgegenstände
Wochenstunden
Klasse
 
   
1.
2.
3.
Summe
  Kernbereich
1. Religion
2
2
2
6
2. Deutsch
4
3
4
11
3. Englisch einschl. Wirtschaftssprache
3
3
3
9
4. Zeitgeschichte, Politische Bildung und Recht
-
2
2
4
5. Geografie (Wirtschaftsgeografie)
2
2
-
4
6. Biologie, Ökologie, Warenlehre
2
3
0
5
7. Betriebswirtschaft einsch. volkswirtschaftlicher Grundlagen
4
2
2
8
8. Rechnungswesen
4
3
3
10
9. Wirtschaftsinformatik
1
2
2
5
10. Informations- und Officemanagement
3
3
2
8
11. Leibesübungen
2
2
1
5
  Summe Kernbereich
27
27
21
   
  Fachbereich
12. Schulautonomer Bereich
-
4
2
6
13. Schulautonome Seminare zur Übungsfirma
-
-
2
2
14. Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz
2
-
-
2
15. Betriebliche Kommunikation und Übungsfirma
-
2
4
6
16. Projektmanagement und Projektarbeit
-
-
2
2
  Gesamtwochenstunden
29
33
31
93

 

Folgende schulautonomen Fachbereiche (12. und 13.) wurden vom Schulgemeinschaftsausschuss beschlossen:

  • Office Mangement
  • Sales Management
  • Informations-Management

 

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