Seit dem Schuljahr 2004/05 gilt ein neuer
Lehrplan
Merkmale der HAK-Ausbildung
- höhere wirtschaftlich-kaufmännische Bildung
- umfassende Allgemeinbildung
- Abschluss mit Reife- und Diplomprüfung ("Matura")
weitere Ausbildungsinhalte
- praxisrelevante Gesetze und Normen kennen und anwenden
- selbständige Informationsbeschaffung
- Kommunikation auch in Fremdsprachen
- Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
Mit Einführung des Lehrplanes 2004 wurden vom SGA folgende Ausbildungsschwerpunkte
festgelegt:
- Controlling und Jahresabschluss
- Internationale Geschäftstätigkeit und Marketing
- Internationale Wirtschaft mit Fremdsprachen
Mehr Info zum Bildungsziel der HAK >>>
Stundentafel
A.
Pflichtgegenstände |
Wochenstunden |
|
|
| |
Jahrgang |
|
|
Kernbereich |
I. |
II. |
III. |
IV. |
V. |
|
|
1. Religion |
2 |
2 |
2 |
2 |
2 |
10 |
|
2. Deutsch |
3 |
3 |
3 |
2 |
3 |
14 |
|
3. Englisch einschließlich Wirtschaftssprache |
2 |
3 |
3 |
3 |
3 |
14 |
|
4. Lebende Fremdsprache(n) |
3 |
2 |
3 |
3 |
3 |
14 |
|
5. Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte) |
- |
- |
3 |
2 |
- |
5 |
|
6. Geografie (Wirtschaftsgeografie) |
2 |
3 |
- |
- |
- |
5 |
|
7. Internationale Wirtschafts- und Kulturräume |
- |
- |
- |
- |
2 |
2 |
|
8. Chemie |
3 |
- |
- |
- |
- |
3 |
|
9. Physik |
- |
3 |
- |
- |
- |
3 |
|
10.
Biologie, Ökologie und Warenlehre |
- |
- |
2 |
2 |
2 |
6 |
|
11.
Mathematik und angewandte Mathematik |
- |
3 |
2 |
3 |
2 |
10 |
|
12.
Betriebswirtschaft |
3 |
3 |
3 |
2 |
2 |
13 |
|
13. Betriebswirtschaftliche Übungen u. Proj. Man.
13a.Persönlichkeitsbildung
und soziale Kompetenz
13b.Businesstraining,
Projekt- u.Qualitätsmanagem.,
Übungsfirma
und Case Studies |
2
- |
-
2 |
-
2 |
-
3 |
-
1 |
2
8 |
|
14.
Rechnungswesen und Controlling |
4 |
3 |
3 |
2 |
2 |
14 |
|
15.
Wirtschaftsinformatik |
2 |
2 |
2 |
- |
- |
6 |
|
16.
Informations- und Officemanagement |
3 |
2 |
2 |
- |
- |
7 |
|
17.
Politische Bildung und Recht |
- |
- |
- |
3 |
- |
3 |
|
18.
Volkswirtschaft |
- |
- |
- |
- |
3 |
3 |
|
19.
Leibesübungen |
2 |
2 |
2 |
1 |
1 |
8 |
|
Summe Kernbereich |
31 |
33 |
32 |
28 |
26 |
140-150 |
|
Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen |
28-34 |
30-36 |
23-34 |
20-34 |
20-34 |
|
|
AutonomerAusbildungsschwerpunkt/
Fachrichtung mit Projektarbeit |
|
|
|
|
|
|
|
| |
20. Projektmanagement und Projektarbeit |
- |
- |
- |
1 |
1 |
2 |
|
| |
21. Seminare |
- |
- |
|
|
|
0-10 |
|
22.
Autonomer Ausbildungsschwerpunkt/Fachrichtung |
- |
- |
2 |
2 |
2 |
6-16 |
|
Gesamtwochenstundenzahl |
31 |
33 |
34 |
31 |
29 |
158 |
|
Rahmen für schulautonome Lehrplanbestimmungen |
28-34 |
30-36 |
30-36 |
30-36 |
28-36 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
HAK Bildungsziel
allgemein
Die Handelsakademie vermittelt in integrierter Form Allgemeinbildung und kaufmännische Bildung, die zur Berufsausübung
in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung qualifizieren. Die Ausbildung
an der Handelsakademie wird durch die Reife- und Diplomprüfung beendet.
Die Handelsakademie hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes
in umfassender Weise an der Entwicklung junger Menschen mitzuwirken.
Leitziele:
Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsakademie sollen grundlegend
dazu befähigt sein,
- für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten und sich für die Bewahrung
einer menschengerechten Umwelt und Zukunft für alle einzusetzen,
- die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten in ihren historischen,
kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekten zu kennen,
- die Bedeutung der Zusammenarbeit der Staaten der Europäischen Union
mit anderen Staaten Europas und der übrigen Welt zu erkennen,
- im Sinne einer interkulturellen Bildung Verständnis und Achtung für
andere und deren Arbeit und Standpunkte aufzubringen und in Konfliktsituationen
nach konstruktiven Lösungen zu suchen,
- die Wirtschaft als Teil der Gesellschaft und Kultur zu verstehen, die
Gesellschaft und den Staat mit zu gestalten, für Freiheit und demokratische
Prinzipien einzutreten,
- sich mit der Sinnfrage, mit ethischen und moralischen Werten wie mit
der religiösen Dimension des Lebens auseinander zu setzen,
- als verantwortungsbewusste Menschen die Folgen ihres eigenen Verhaltens
und des Verhaltens anderer für die Gesellschaft zu überblicken und
sich ein selbstständiges Urteil bilden zu können sowie
- die Bedeutung von Bildung und Ausbildung zu verstehen sowie die Notwendigkeit
der eigenen Weiterbildung zu erkennen, um sich in einer sich ständig
ändernden Welt entfalten zu können.
Kompetenzen:
Die Absolventinnen und Absolventen einer Handelsakademie sollen über die
zur Erfüllung der an sie gestellten Aufgaben erforderlichen Kenntnisse
und Fertigkeiten sowie Einstellungen und Haltungen verfügen. Sie sollen
auf ihre Aufgabe als verantwortliche Mitgestalter in Staat und Gesellschaft,
vor allem auf ihre Rolle als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. Unternehmerinnen
und Unternehmer und als Konsumentinnen bzw. Konsumenten vorbereitet sein; insbesondere
sollen sie
- Neues mit Interesse verfolgen und aufnehmen, mit Selbstvertrauen an die
Arbeit herangehen und an ihrer eigenen Arbeit und Leistung Freude empfinden,
Arbeit erkennen und zielorientiert erledigen können,
- Schlüsselqualifikationen entwickeln und zum logischen, kreativen und
vernetzten Denken fähig sein,
- zum genauen und ausdauernden Arbeiten, selbstständig und im Team, in
der Lage sein,
- zum verantwortungsbewussten Handeln unter Beachtung ökonomischer, ökologischer
und sozialer Gesichtspunkte motiviert sein,
- zur Kommunikation in der Unterrichtssprache und in den erlernten Fremdsprachen
fähig sein,
- zur Zusammenarbeit bereit und fähig sein, d. h. Kommunikationsfähigkeit
und soziale Kompetenzen erwerben und anwenden,
- die Bedeutung der Qualitätssicherung für die zu erstellenden Leistungen
erkennen, die durch Gesetze, andere Normen oder Usancen festgelegten Erfordernisse
der Berufspraxis kennen und beachten,
- die in den Unternehmungen auftretenden kaufmännischen Probleme erkennen
und effizient unter fachgerechter Verwendung der eingesetzten Anlagen und
sonstigen Hilfsmittel lösen,
- die für die Lösung von Aufgaben erforderlichen Informationen beschaffen
können,
- die Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie kennen
und diese situationsgerecht einsetzen können,
- Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden und vom Partikulären
zum größeren Ganzen weiterdenken können,
- die Notwendigkeit des berufsbegleitenden Lernens erkennen und durch Selbstlernphasen
zu eigenständigem Weiterlernen unter Verwendung neuer Technologien befähigt
sein und
- sich mit Religionen und Weltanschauungen als möglicher Erweiterung
und Vertiefung der angeführten Kompetenzen auseinander setzen,
- für den Umweltschutz und den Konsumentenschutz eintreten und ihre Persönlichkeit
finden (Personalisation) und in die Gesellschaft hinein wachsen (Sozialisation)
sowie individuelle berufsbezogene Werthaltungen entwickeln und Aspekte des
Gemeinwohls erkennen und umsetzen.
<<< Seitenanfang |